3-tägige Wanderung Lüneburger Heide

Anfahrt und 1. Spaziergang

Seit langem freute ich mich über die 3-tägige Hundewanderung in der Lüneburger Heide. Ich bin seit Jahren ein absoluter Lüneburger Heide Fan und die Wanderung von Dogstours war für mich einfach ein Muß. Ein Glück hatte sich der Winter seit ein paar Tagen verzogen. Die Regenausrüstung für Mensch und Tier wurde sicherheitshalber eingepackt und wir fuhren ein Tag vor Beginn dann nach Bispingen.

Nachmittags unternahmen Onida, Emma und ich den ersten Ausflug in den Naturpark Lüneburger Heide. Wir liefen auf traumhafte Wege durch die Wacholderheide. Emma + Onida fegten voller Freude die breiten Sandwege entlang. Der erste Spaziergang machte Lust auf mehr und wir drei erwarteten voller Spannung die nächsten Tage.

 

1. Wandertag

Zeit- und Treffpunkt für die erste Wanderung war um 13 Uhr am Hotel. Da Regen angekündigt war, habe ich bereits Regenhose und –jacke angezogen, was sich aber als unnötig herausgestellt hatte. Es fiel kein Regentropfen, im Gegenteil, es war schönes Sonnenwetter. Soviel zum Thema Wettervorhersage.

Für die Wanderung an diesem Tag war ein Rundweg von 16 km geplant. Die Hunde und Teilnehmer waren sehr flott unterwegs und inklusive Pausen haben wir den Weg in 4 Stunden zurückgelegt.

Die Wege durch das Naturschutzgebiet waren einfach toll. Manchmal waren die Wege sehr breit und teilweise war aber auch nur noch ein Trampelpfad vorhanden. Aber immer waren die Wege gut laufbar. Über die Tannennadeln federte man richtig und es hat Spaß gemacht, diese Wege entlang zu schreiten. Onida und Emma hatten mit den anderen Hunden zusammen einen Riesenspaß durch die Lüneburger Heide zu laufen und zu spielen. Für alle Wanderfreunde: Die Wege im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide waren sehr gut ausgeschildert.

Emma und Onida haben diese Rundwanderung von 16 km mit Bravour bestand und hatten auch am Schluß des Tages noch die Lust mit den anderen Hunden die Sandwege entlang zu toben.

2. Wandertag

Nach einem sehr guten Frühstück ging es heute um 10 Uhr mit unseren Hunden los. Die Hunde waren alle wieder voller Energie und Tatendrang. Geplant war eine Wanderung von unserem Hotel durch das Naturschutzgebiet über den Wilseder Berg nach Wilsede und Undeloh. Insgesamt betrug die Etappe bis nach Undeloh 17 km.

Die 10 km zurück zu unserem Hotel fuhren wir mit der Pferdekutsche. 9 Hunde und 7 Menschen hatten Platz in der großen Kutsche. Onida, als Weltreisende, meisterte diese Herausforderung mit Bravour und Coolness. Emma war diese ganze Geschichte nicht ganz geheuer (es schaukelte und rüttelte die ganze Zeit). Aber nach einer Weile hatte auch Emma sich beruhigt und die Gegend von oben angeschaut. Emma und Onida haben wieder eine weitere große Erfahrung in ihrem Leben gemeistert.

Der Wettergott meinte es an diesem Tag insoweit gut, dass es nicht regnete. Ansonsten war das Wetter bescheiden. Windig, bewölkt und keine 9 Grad.

3. Wandertag

Leider wurde heute der letzte Wandertag eingeläutet. Das Wetter war sonnig und bis zum Mittag war es 19 Grad warm. Es stand eine spannende Wanderung durch das Pietzer Moor mit unseren Hunden an.

Zur Sicherheit der Hunde mussten diese alle angeleint werden. Diese Wanderung durch 7500 Jahre alte Geschichte war interessant und wir konnten hier viele neue Dinge erfahren. Nach dem Moor liefen wir noch durch ein Heidegebiet. Wir waren an diesem Tag noch einmal 14 km unterwegs. Leider kam das Ende viel zu schnell und wir mussten uns voneinander verabschieden.

Fazit:

Zu Beginn der Wanderung waren die anderen Teilnehmer erstaunt, dass zwei Möpse teilnehmen. Die Wanderteilnehmer hatten noch nie Möpse mit Nase und längeren Beinen gesehen. Die Skepsis schlug spätestens nach dem ersten Tag in positive Überraschung um. Onida und Emma sind fit und konnten ohne Probleme mit den großen Hunden mithalten. Auch der Wetterumschwung von kühlerem Samstagswetter auf das warme Sonntagswetter war für die zwei Mopsdamen kein Problem. Mit Sicherheit war dies nicht unsere letzte Hundewanderung. Ich möchte noch Cathi von Dogstours für die tolle Leitung unserer Wandergruppe danken.