Traumpfad Eltzer Burgpanorama

Am letzten Märzwochenende, bei traumhaft schönem Wetter, war es soweit. Gut vorbereitet, nahmen wir die erste größere Wanderung des Jahres in Angriff. Erstmals war ausser den zwei erfahrenen Wandermöpsen (Emma und Onida) auch Amy dabei. Unser Ziel heute war die Erwanderung des Traumpfades Eltzer Burgpanorama.

Ein Glück wohnen wir in einem Umkreis von nur 100 km der schönsten Traumpfade von Rhein, Mosel und Eifel entfernt. Diese Wanderungen sind in dem Buch „Schöneres Wandern – Traumpfade“ sehr gut beschrieben.

Schon die Hinfahrt nach Moselkern zur Ringelsteiner Mühle war gigantisch schön. Tolle Täler, ein phantastischer Ausblick, enge Serpentinenstraßen und die Weinberge direkt an der Mosel. Die Ringelsteiner Mühle liegt im unteren Elztal am Ende eines Schluchttals, eingerahmt von hohen Steilhängen. Hier war der Ausgangspunkt der Wanderung.

Auf einem Pfad, mal als Blockpfad, mal als breiter Weg, aber immer leicht zu bewältigen, geht es Richtung Burg Eltz. Man wandert durch Hainbuchen- und Eichenwald, örtlich teilweise auch unter hohen Fichten und Douglasien, entlang. Nach etwa 40 Minuten erscheint erst die Ruine Trutz-Eltz, dann die Burg Eltz selbst, mit grauen Mauern aus dem Tal aufsteigend. Ein unvergleichlicher Anblick.

Nach der Burg Eltz wandern wir durch den Gräflich Eltzer Wald mit schönen Eichen und Hainbuchen, gefolgt von offenen Ackerflächen, steilen Auf- und Abstiege und weiterhin viel Wald.

Am Jagdhaus Elztal legten wir unsere letzte Rast ein. Hier hat man einen herrlichen Blick auf das Tal. Zum Schluss ging es in den steilen Abstieg hinunter zur Ringelsteiner Mühle. Der Abstieg hatte es in sich und mit drei Hunden war er nicht so leicht zu bewältigen. Der Weg war schmal, fiel daneben steil abwärts und durch Geröll auch sehr rutschig. Gutes Schuhwerk ist ein absolutes Muss auf dieser Rundwanderung.

Amy hat sich als absolut wandertauglich erwiesen. Bei dieser mittelschweren Wanderung zeigten alle drei Mopsdamen viel Kondition, Ausdauer, hatten zwischendurch auch noch die Energie für kleine Fangspiele und waren auch bei diesem warmen Wetter die ganze Zeit freiatmend unterwegs.