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Meine Zuchthündinnen Amy und Emma wurden auf PLL (Primäre Linsenluxation u.a. beim Mops) bei LABOKLIN untersucht. Beide Hündinnen haben das bestmögliche Ergebnis: Genotyp: N/N (frei).

 

LABKOKLIN schreibt dazu: Der untersuchte Hund ist reinerbig (homozygot) für das normale Gen. Dieser Hund trägt nicht die Mutation, die als ursächlich für die Primäre Linsenluxation (PLL) beschrieben wurde. Der untersuchte Hund kann mit jedem beliebigen Hund verpaart werden, da hierbei kein Risiko für betroffene Nachkommen besteht.

 

Was versteht man unter der Primären Linsenluxation (PLL)? Es handelt sich hier um eine schwerwiegende, sehr ernst zu nehmende Erkrankung bei der das gesamt Auge in Mitleidenschaft gezogen wird.

 

Unter dem Begriff Linsenluxation versteht man die Los- lösung der Linse im Auge. Beim gesunden Auge ist die Linse rundum an vielen kleinen „Fädchen“ den soge- nannten Zonulafasern befestigt. Im Anfangsstadium der Erkrankung reißen meist erst einige Fasern, nach und nach reißen die restlichen Fasern und die Linse kann sich frei im Auge bewegen.

 

Die Ursache für die PLL kann angeboren oder erworben sein. Im Falle der genetisch bedingten Form der PLL kann man bereits im Alter von 20 Monaten Veränderungen in der Struktur der Zonulafasern nachweisen. Bei den betroffenen Hunden besteht ein angeborener Defekt der Zonulafasern, die Fasern werden in diesen Fällen nur minderwertig ausgebildet. Die Luxation erfolgt typischerweise im Alter zwischen 3 und 8 Jahren. Eine Linsenluxation kann bis zur Erblindung des Auges führen.